Nr 1 (2026): Von Tunis bis Hongkong: Jüdische Museen und Erinnerungsorte in Globaler Perspektive

Veröffentlicht 30. April 2026

Die neue Ausgabe der Münchner Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur steht unter dem Titel Von Tunis bis Hongkong: Jüdische Museen und Erinnerungsorte in globaler Perspektive und widmet sich einem Forschungsfeld, das in der Geschichtswissenschaft bislang vor allem aus zentraleuropäischer Perspektive erschlossen worden ist. Das von Philipp Lenhard und Julia Schneidawind herausgegebene Heft bündelt Beiträge zu unterschiedlichen Formen jüdischer Musealisierung und Erinnerung in globalen Zusammenhängen.

Die versammelten Beiträge führen von Europa über den postsowjetischen Raum bis nach Nordafrika und Ostasien. Sie zeigen, unter welchen politischen, kulturellen und religiösen Bedingungen jüdisches Erbe gesammelt, interpretiert und öffentlich präsentiert wird. Dabei wird deutlich, dass Museen und Erinnerungsorte nicht als neutrale Speicher zu verstehen sind, sondern als Orte gesellschaftlicher Aushandlung, in denen Fragen von Zugehörigkeit, Differenz und historischer Deutung verhandelt werden.

Mit diesem Themenschwerpunkt leistet die Zeitschrift einen Beitrag zur Erweiterung des Blicks auf jüdische Erinnerungskulturen und hebt deren globale Vielfalt sowie die unterschiedlichen historischen Entstehungskontexte hervor.

Inhaltsverzeichnis

Von Tunis bis Hongkong: Jüdische Museen und Erinnerungsorte in Globaler Perspektive

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